Kernel Update unter Ubuntu 14.04.1 LTS auf Version 3.18.1

Um den Kernel auf eine aktuellere Version zu updaten müsst Ihr folgendes tun.

Ihr geht auf die Downloadseite für Linux Mainline-Kernels unter diesem Link.

Dort sucht Ihr den passenden Kernel und die passende Architektur. Ich wollte den Kernel 3.18.1 installieren, da dieser einige Fehler meines Latitude E7440 behebt.

Um herauszufinden welche Kernelarchitektur Ihr benötigt gebt Ihr folgenden Befehl ein:
uname -a
Ihr erhaltet dann etwa folgende Ausgabe:
Linux -esktop 3.13.0-30-generic #55-Ubuntu SMP Fri Jul 4 21:40:53 UTC 2014 x86_64

Wichtig sind die beiden Fett markierten Punkte. Der erste zeigt den Kerneltyp an, in meinem Fall „generic“ , der zweite Punkt die Architektur des Kernels, in meinem Fall 64bit.

Wir suchen also einen 64bit Generic Kernel mit der Version 3.18.1.
Nun ladet Ihr die drei markierten Dateien runter:

Nachdem beides geladen ist öffnet Ihr ein Terminal mit der Tastenkombination strg+alt+t und navigiert in euer Download-Directory. Normalerweise sollte der Befehl cd Downloads passen.

Nun erfolgt die eigentliche Installation des Kernels mit dem Befehl:
sudo dpkg -i linux-headers-3.18.1-*.deb linux-image-3.18.1-*.deb

Danach noch ein Update und Upgrade um eventuelle Abhängigkeitsprobleme zu lösen:
sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

Nun noch ein Neustart und der neue Kernel ist aktiv. Dies könnt Ihr wiederum mit dem Befehl uname -a prüfen.
Die Ausgabe sollte nun die neu installierte Kernelversion anzeigen. In meinem Fall die folgende Ausgabe Linux e7440 3.18.1-031801-generic #201412170637 SMP Wed Dec 17 11:38:50 UTC 2014 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux

Wenn der Kernel aus irgendeinem Grund Probleme macht und Ihr diesen wieder entfernen wollt reicht der folgende Befehl gepaart mit einem Neustart:
sudo apt-get remove linux-headers-3.18.1-* linux-image-3.18.1-* && sudo update-grub

Nützliche Helfer in Ubuntu

Ein nützlicher Helfer um schnell einen Überblick über Netzwerk-, CPU- und Festplattenaktivität zu bekommen ist der indicator-multiload . Dieser lässt sich ohne Probleme über die Ubuntu Standard-Paketquellen installieren.
Wenn man den Indicator nun auch noch passend dem Ubuntu-Theme einfärben will empfehle ich, ein ppa hinzuzufügen.

So sieht der Systemload-Indicator dann eingefärbt aus:
multiload-indicator

Die Installation des PPAs und des kleinen Tools ist denkbar einfach.

Zunächst installieren wir das PPA mit folgendem Befehl:
sudo apt-add-repository ppa:indicator-multiload/stable-daily
Die Installation bestätigen wir im folgenden Dialog mit ENTER
Danach müssen wir ein Update des Paketcaches machen.
Das tun mir mit folgendem Befehl:
sudo apt-get update
Die eigentliche Installation macht man mit:
sudo apt-get install indicator-multiload

Solltet Ihr den Indicator bereits installiert haben, reicht nach dem Update ein einfaches
sudo apt-get upgrade

Ubuntu 14.04.1 LTS auf Dell Latitude E7440

Nach langer Warterei scheinen nun durch das Kernel-Release 3.18 unter Ubuntu einige Probleme des Dell Latitude E7440 gelöst zu sein. Um den Kernel zu updaten könnt Ihr diesen Beitrag als Anleitung benutzen.

Folgendes kann ich bereits berichten.

Das nervige Mausspringen hat aufgehört.

In Kombination mit Bios A08 habe ich bis jetzt (7 Tage) keinerlei Probleme mit Doppeltastenanschlag mehr gehabt.

Ruhezustand (Hibernate) scheint nun auch endlich zu klappen. Bisher seit 3 Tagen kein Standby sondern nur noch Hibernate.

Ich halte euch auf dem laufenden…

Dell Ubuntu 12.04 Original-Image auf Latitude E7440

Nach mehreren Tests mit anderen Ubuntu-Versionen auf meinem Dell Latitude E7440 steht nun der Test des Dell Ubuntu 12.04 Original-Images an.

Geladen habe ich das Image von der Dell-Seite unter folgendem Link.

An dieser Stelle werde ich in den nächsten Tagen und Wochen immer wieder von meinen Tests berichten.

Vor allem interessieren mich folgende Dinge:
-Lüfterkontrolle | Bei anderen Ubuntu Versionen sind die Lüfter nach kurzer Zeit auf voller Stufe und halten sich dort ohne Drosselung. Das ist extrem nervig.

-Hibernate | geht bei anderen Versionen gar nicht.

-Touchpad/Keyboard Probleme | eventuell durch Treiber Integration gelöst?

Erste Erfahrungen:
Das Dell Image sollte man auf jeden Fall mit dem Ubuntu Startmedien- Tool erstellen. Bei anderen Versuchen z.B. Unetbootin oder „dd“ kamen Errors beim booten.

Die Installation braucht insgesamt 3 Neustarts. Nach dem dritten Neustart kommt man zum gewohnten Login-Screen. Nach Anmeldung stellt man fest, dass kein WLAN funktioniert, doch keine Panik, man muss ja das Driver-Package noch von Dell laden und installieren. Also Netzwerkkabel rein, auf die Dell Seite, runterladen und installieren. Das Installieren geht mit einem Rechtsklick und der Auswahl „Mit Dell Driver Installer öffnen“. Danach geht alles automatisch.
Nach dem erneuten Reboot fällt auf, dass die Maus richtig schlecht läuft. Der Zeiger wird beschleunigt und zwar so, als hätte man irgendeinen Wert gewürfelt. Eine Integration der Einstellungsmöglichkeiten, Fehlanzeige. Aber es gibt nun WLAN.

Nun läuft das erste Ubuntu- Update. Mal schauen wie es nach dem Update ausschaut.

Eine Upadte zum Thema Touchpad: Zweifingerscrollen geht, jedoch absolut ruckelig. Die Rand- Scroll- Funktion geht ebenfalls. Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, das Eine oder Andere zu deaktivieren. Zusammen ist es in jedem Fall keine gute Kombination.

Update Hibernate (Ruhezustand): Der Befehl pm-hibertnate zeigt gar keine Wirkung.

Update Lüfter: Lüfterkontrolle ist ebenso nicht besser umgesetzt. Sobald der Lüfter auf höchster Stufe hängt, regelt er sich nicht mehr von alleine runter. Hier hilft nur die bekannte „FN+Y“ Kombination. Dann aber leider nur für wenige Minuten bzw. bis der Lüfter wieder einmal auf voller Stufe hängt.

Plesk Aktivierung FastCGI

Wenn man das erste mal bei einem Hosting die Konfiguration FastCGI aktiviert kann es passieren, dass beim Versuch des nun folgenden Zugriffes auf eine Webseite, der Browser alle PHP- Dateien zum Download anbieten, anstatt diese ordentlich zu verarbeiten.

Dies hat wahrscheinlich damit zu zun, dass das Modul „fcgid“ des Apache nicht installiert oder aktiviert ist. Unter Plesk geht man wie folgt vor:
Server –> Apache Web Server –> Haken bei „fcgid“

FastCGI unter Plesk aktivieren

FastCGI unter Plesk aktivieren

Plesk Modul Fail2Ban

Um Hackern die Arbeit zu erschweren empfiehlt es sich ab Version Plesk 12 das Modul Fail2Ban zu installieren.

Bei diesem Modul werden Log-Dateien des Systems überwacht und ausgewertet. Sollten nun z.B. von einer IP- Adresse mehrere Versuche gestartet werden, per ssh als User X (z.B. root) auf den Server zu gelangen und der Versuch mehrmals fehschlägt, wird die IP gebant. Dabei wird die Firewall genutzt und die IP auf eine Blacklist gesetzt.

Natürlich werden noch mehr Logs und Dienste ausgewertet, sodass einem Angreifer schnell die Lust vergeht. Mit Sicherheit erreicht man jedoch, dass eine Attacke auf längere Sicht keinen Erfolg hat.

Die Wirkungsweise kann ich definitiv bestätigen. Bei einem meiner Root-Server sind ständig ca. 200 IP- Adressen in der Blacklist.

Ich habe dieses nützliche Modul auf allen meiner Root-Server aktiv. Außerdem habe ich die Ban-Zeit extrem erhöht um so noch eine höhere Sicherheit zu erzielen. Wenn man allerdings Kunden auf dem Server hat die z.B. per Webseite auf ihre Emails zugreifen, sollte man mit bedacht konfigurieren. Dies erspart einige nervige Anrufe :-)

Das Modul wird in Plesk über „Updates und Upgrades“ installiert. Dazu wechselt man vorher auf den Reiter „Server“. Im Parallels Installer geht man nun auf „Add/Remove Components“. Dort wählt man Install Fail2Ban.

Install Fail 2 Ban Modul Plesk

Install Fail 2 Ban Modul Plesk

Update Plesk V11 nach V12.0.18

Nach dem Update von Plesk V11 nach V12.0.18 gibt es ein paar manuelle Schritte die durchgeführt werden müssen.
Sollte beim Versuch das Backend von Plesk zu erreichen die Meldung „nginx 404 Gateway not found“ kommen, muss per Konsole folgendes getan werden:

apt-get remove --purge plesk-service-node-agent
Dies entfernt ein unnötig gewordenes Paket nach dem Update. Der Befehl „–purge“ löscht dabei ebenfalls alle ehemaligen Einstellungen des Paketes.

Danach muss Plesk neugestartet werden. Dies tut man mit folgenden Befehlen:
/etc/init.d/psa restart
/etc/init.d/sw-cp-server restart

Danach ist das Backend wieder erreichbar.

Calibre – perfektes Ebook Management

Als Fan von Ebook- Readern kann ich nur Calibre empfehlen.

Das Programm kann perfekt alle gängigen Ebook-Reader befüllen und hilft gleichzeitig bei der Umwandlung von freien öffentlichen Ebook-Formate wie z.B. „EPUB“ in das proprietäre Format von Amazon, „MOBI“.
Das bedeutet, ihr könnt auch auf dem Kindle alle Ebooks lesen, selbst wenn diese nicht über Amazon gekauft wurden.

Das Programm ist kostenlos und kann hier für Linux oder Windows geladen werden.

Keyboard/Touchpad Chaos auf Dell Latitude E7440

Eines der nervigsten Linux Probleme bisher auf meinem neuen Latitude E7440 ist das Problem von einem springendem Mauszeiger bei Benutzung des Touchpads bis hin zum Tastenhänger bei der Nutzung der internen Tastatur.

Das Problem ist wahrscheinlich kein Linux- Problem. Eher ist es eine Problematik eines fehlenden Treibers für Linux und einem Hardware/Bios Fehler von Dell. Alle bisher probierten Bios- Versionen brachten leider keine Besserung. Am wenigsten stören die Fehler jedoch unter der Bios- Version A08.

Getestet habe ich das ganze unter Ubuntu 14.04 und 14.10.

Zum Glück geht ein Bios- Downgrade beim E7440 sehr einfach. Es reicht die Bios-Datei (exe) auf einen FAT32-formatieren USB- Stick zu kopieren und diesen vor dem Boot zu verbinden. Dann per F12 zur Boot-Medien Auswahl und Bios-Update wählen.

Bios-Versionen, neue und ältere, bekommt man hier.

Das E7440 ist Ubuntu zertifiziert. Leider findet man hier „nur“ die Kompatibilität zu Ubuntu 12.04 als vorinstalliertes System. Es gibt übrigens von Dell Treiber für Ubuntu, dann aber wie bereits erwähnt nur für 12.04. Bei Ubuntu 12.04 fehlen wir aber ein paar Features, die ich in Unity nicht mehr missen möchte.

UPDATE: Es gibt mehrere Bugreports bei Ubuntu. Anscheinend ist das Problem kurz vor einer Lösung in einer neuen Kernelversion. Hier der Link zum Bugreport der auf eine Lösung hoffen lässt. Ich werde dies in den nächsten Tagen probieren.

UPDATE 06012015: Nach nun einigen Tests kann ich sagen, dass das Update des Kernels in der Tat etwas gebracht hat. Ich bin auf die Kernelversion 3.18 gegangen und habe bis jetzt nach ca. 10 Tagen kein nerviges Mausspringen mehr gehabt. Eine Anleitung wie man unter 14.04.1 LTS auf einen höheren Kernel updated, werde ich in den nächsten Tagen in meinem Blog zur Verfügung stellen.